ZPID

„Interdependenz in der Beziehung zwischen Erwachsenen und ihren Eltern“ (2016-2017)

Entwicklungspsychologie

Autor*innen / Ersteller*innen

Buhl, Heike M.
Hoellger, Christian
Sommer, Sabrina

Abstract

Die Beziehung von Erwachsenen zwischen 25 und 50 Jahren und ihren Eltern wird hinsichtlich ihrer Interdependenz untersucht. Dies umfasst das Geben und Nehmen von Unterstützung sowie die Einflussnahme auf den Anderen/ die Andere (Sozialisation) und innerhalb der Beziehung (relative Macht). Interdependenz wird vorhergesagt durch Aspekte der Beziehungsqualität sowie gesellschaftliche Erwartungen, die ihren Niederschlag in Werten, sozialen Normen und persönlicher Verpflichtung finden. Um die Interdependenz und die Vorhersagekraft der Prädiktoren zu untersuchen, wurde eine umfassende Fragebogenstudie mit möglichst vollständigen Triaden aus erwachsenem Kind, Mutter und Vater durchgeführt  (N = 600 erwachsene Kinder). Verwendet wurden standardisierte und nach Möglichkeit gut eingeführte Skalen. Eine Pseudonymisierung ermöglichte die Zuordnung zwischen den Familienmitgliedern sowie zu einem zweiten Messzeitpunkt. Unterstützt wurde das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Persistent Identifier

https://doi.org/10.5160/psychdata.blhe17in13

Jahr der Publikation

2026

Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Zitiervorschlag

Buhl, H. M., Hoellger, C. & Sommer, S. (2026). „Interdependenz in der Beziehung zwischen Erwachsenen und ihren Eltern“ (2016-2017) (Version 1.0.0) [Daten und Dokumentation]. Trier: Forschungsdatenzentrum am ZPID. https://doi.org/10.5160/psychdata.blhe17in13
Freigabestufe 2 (Eingeschränkte Wissenschaftliche Nutzung)
Unter Embargo bis
31.12.2026

Studienbeschreibung

Forschungsfragen/Hypothesen:

Es gibt Zusammenhänge zwischen Werten, Einstellungen (z.B. persönlicher Verpflichtung) und sozialer Unterstützung.

Es gibt Zusammenhänge zwischen Beziehungsqualität, Individuation und sozialer Unterstützung.
Mütter unterstützen ihre Kinder mehr als Väter und werden von ihren Kindern mehr unterstützt als Väter.

Es gibt Zusammenhänge zwischen Beziehungsqualität und Individuation einerseits und Interdependenz bezüglich Unterstützung und Einflussnahme andererseits.

Forschungsdesign:

Vollstandardisiertes Erhebungsinstrument (Fragenbereiche und Antwortalternativen vorgegeben); einmalige Erhebung

Messinstrumente/Apparate:

Vollstandardisiertes Erhebungsinstrument (Fragenbereiche und Antwortalternativen vorgegeben)

Datenerhebungsmethode:

Erhebung in Abwesenheit eines Versuchsleiters

  • Postalische Erhebung

Population:

Familientriaden mit Kindern im mittleren Erwachsenenalter, deren Väter und Mütter

Erhebungszeitraum:

2016-06-01 bis 2017-12-31

Stichprobe:

anfallende Stichprobe

Geschlechtsverteilung:

Kind: n(weiblich)=323 (54%); n(männlich)=270 (46%)
Mütter: n(weiblich)=539; n(männlich)=1
Väter: n(weiblich)=1; n(männlich)=502

Altersverteilung: M(Kind)=33.86, Min=25, Max=49; M(Mutter)=61, Min=40, Max=87; M(Vater)=62.92, Min= 40, Max=90

Räumlicher Erfassungsbereich (Land/Region/Stadt): Deutschland/Nordrhein-Westfalen (hauptsächlich)/-

Probandenrekrutierung:

Werbung an der Universität
Werbung in Zeitungen
Flyer
Vorträge
Internet

Stichprobengröße:

n_kind=600, n_mutter=540, n_vater=503

Rücklauf/Ausfall:

Eingesetzte Testverfahren
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Weiterführende Literatur

Buhl, H. M. & Sommer, S. (2019). Intergenerationelle Beziehungen in der Familie. Interdependenzen und Dependenzen in der Beziehung zwischen Erwachsenen und ihren Eltern. Psychotherapie im Alter, 16 (2), 123-135. https://doi.org/10.30820/1613-2637-2019-2-123

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